Heute ist Paddy’s Day – so nennen die Iren liebevoll den Tag zu Ehren ihres Nationalheiligen St. Patrick. Wie der zu dieser Ehre kam? Jenun, er wurde Ende des vierten Jahrhunderts als Sohn einer Waliserin und eines römischen (also katholischen) Soldaten geboren. Als ihn Sklavenjäger nach Irland verschleppen, erschien ihm dort ein Engel. Ob das am übermäßigen Guinnesskonsum lag ist nicht bekannt
Der Engel sagte ihm er solle fliehen, was Patrick dann auch tat und zwar in ein französisches Kloster. Nach einiger Zeit dort hörte er Stimmen, die ihn nach Irland zurückriefen um die Heiden zu missionieren. Er kehrte also zurück auf die grüne Insel und gründete Klöster, Schulen und Kirchen im ganzen Land.
Die katholische Kirche war Paddy dafür so dankbar, dass sie ihn heilig sprachen und ihm seitdem am 17. März jeden Jahrs gedenken. Eigentlich. Da der Tag dieses Jahr in die Karwoche fiele (in der man wegen Christis Kreuzigung trauern soll), wurde er vorverschoben auf den 15. Offiziell. Da Rom aber weit wech ist, haben die Iren in Sligo aber trotzdem heute erst gefeiert. Es gab einen Umzug mit Dudelsackspielern und anderen Musikern in traditioneller Tracht, jeder hatte mindestens ein grünes Kleidungsstück an und die Älteren 1,3 Promille intus
Da Irland aufgrund der schlechten Lebensbedingungen (und hier ist ausnahmesweise mal nicht das Wetter gemeint) bis in die 1980ziger ein Auswanderungsland war, wird der St.Patrick’s Day überall auf der Welt begangen bzw. begossen, sogar in München gibt es ein Volksfest zu Ehren des Missionaren. Schätzungsweise 80 Millionen Menschen weltweit gehören zu der irischen Dispora, also denjenigen Iren (incl. Kinder und Enkel) die nicht in Irland selbst leben. Die Anzahl irisch Abstämmiger ist noch wesentlich größer, vor allem in Nordamerika und Australien.
Besonders toll fand ich, was sich die Chicagoer haben einfallen lassen:

Zurück zum Ausgangthema: zur Kultur gehört ja auch das Essen und kulinarisch gesehen orientiert sich die irische Küche leider zu sehr an der US-amerikanischen. Wie bereits früher beschrieben, ernähren sich die meisten Iren hauptsächlich von Fast Food, das mir mittlerweile schon zum Hals raushängt! Als ich mit 









